Suchmaschineneinträge

Wer suchet, der findet - und wer gefunden werden will, muss sich bemerkbar machen. Letzterer kann im Netz der Netze über Suchmaschineneinträge sein Ziel erreichen. Doch was auf den ersten Blick nach einer bestechend einfachen Logik aussieht, erweist sich in der Praxis schnell als Problem. Und das beginnt nicht selten bereits bei der Gestaltung der Suchmaschineneinträge. Während sich der Weg für eine erfolgreiche Anfrage für den Suchenden vergleichsweise unkompliziert darstellt, indem er die Suchmaschine mit möglichst präzisen Angaben füttert, sieht sich sein Pendant mit anders gelagerten Fragestellungen konfrontiert. Für ihn kommt es darauf an, wie und wo die Suchmaschineneinträge vorgenommen wurden. Suchmaschineneinträge kommen grundsätzlich auf zwei voneinander getrennten Wegen zustande: automatisch oder per Handeintrag. Ob Suchmaschineneinträge per Hand eine effizientere Präsenz zur Folge haben hängt davon ab, wie gewissenhaft die Suchmaschineneinträge vorgenommen wurden. Ohne einen gewissen Zeitaufwand ist dies kaum zu bewerkstelligen. Zumindest sind Angebote für kostenlose (respektive gegen einen Link oder einem überschaubaren Unkostenbeitrag) Suchmaschineneinträge mit Vorsicht zu genießen, da diese auch nur so gut sind, wie es die jeweils verwendete Software der einzelnen Suchmaschinenbetreiber zulässt. Auch sind Suchmaschineneinträge nur da gut aufgehoben, wo es sich um Suchmaschinen handelt, die mit Algorithmus und eigener Datenbank ausgestattet sind. Und das sind in der Regel nur die 20 bis 30 größten Anbieter wie etwa Google und Yahoo an vorderster Front. Ohnehin beziehen die meisten kleineren Anbieter ihre Daten von den Marktführern, so dass es genügt, seine Suchmaschineneinträge dort gelistet zu haben. Überdies sind Suchmaschinen so angelegt, dass sie Links eigenständig verfolgen. Je mehr Links auf die eigene Seite verweisen, desto schneller wird man von den Suchmaschinen im Netz gefunden, ganz gleich, wie viele Suchmaschineneinträge man verteilt hat.

Suchmaschineneinträge in möglichst viele der insgesamt über 1000 Suchmaschinen unterzubringen ist somit nicht unbedingt erstrebenswert. Ausnahme stellen allenfalls Spezialsuchmaschinen dar, die für Suchmaschineneinträge mit einem besonderen Themenzusammenhang gedacht sind und somit noch den einen oder anderen wirklich zählbaren Besucher über diese Suchmaschineneinträge auf seine Webseite führt. Suchmaschineneinträge explizit vorzunehmen, erscheint auf den ersten Blick überflüssig. Doch sollte nicht übersehen werden, dass Suchmaschineneinträge, sofern diese nur aus der Angabe der Adresse bestehen, nur zögerlich gefunden werden. Vor allem dauert es lange, bis die verlinkten Unterseiten angezeigt werden. Hier kann man den Suchmaschinen gewissermaßen über die Qualität seiner Suchmaschineneinträge auf die Sprünge helfen. Zum Beispiel, indem man die Suchmaschineneinträge um die Angabe einer Sitemap für die Homepage erweitert. Je nachdem, über wie viele Unterseiten die eigene Website verschachtelt ist, lohnt eine Sortierung nach Wichtigkeit der Unterseiten. Ob Suchmaschineneinträge zum gewünschten Erfolg führen, nämlich auf den ersten angezeigten Seiten aufgeführt zu werden, hängt immer auch von den Ranking-Algorithmen der unterschiedlichen Suchmaschinen ab. Diese Filterverfahren gehen nach bestimmten Kriterien vor, die die Wertigkeit der Treffer neu definieren, um nur die relevantesten Resultate anzuzeigen. Dies ist zugleich ein Argument dafür, die Suchmaschineneinträge eigenhändig vorzunehmen. Suchmaschineneinträge haben daher immer auch mit Optimierung zu tun, bei der es einige wesentliche Punkte zu beachten gilt. So etwa die für die Website charakteristische Auswahl der Keywords, der Aufbau einer zielgerichteten Verlinkung und der Konzeption einer Website-Struktur, die auf die Vorgehensweise der Suchmaschinen abgestimmt ist.